Anzeichen einer Hörschwäche? Schnell handeln!
26.04.2012 - Immer mehr Personen leiden unter Hörproblemen. Trotz restriktiver Kürzungen der Sozialversicherungen für Leistungen an ein Hörgerät sollte ein Hörverlust so rasch wie möglich abgeklärt und ausgeglichen werden. Hörgeräteakustiker übernehmen dabei durch die persönliche Betreuung der Betroffenen eine bedeutende soziale Verantwortung.
Peter K. (Name geändert) ist 66 Jahre alt und leidet seit einiger Zeit an zunehmender Schwerhörigkeit. Er versteht im Theater die Schauspieler kaum mehr. Er muss die Lautstärke der Stereoanlage und des Fernsehers aufdrehen, was sein Eheleben belastet. Einen begonnenen Sprachkurs hat er wieder abgebrochen, da er der Konversation nicht mehr folgen konnte. Und die Enkelkinder reden lieber mit der Oma, da diese sie noch versteht. Kurz: Die Lebensqualität von Peter K. nimmt mit zunehmendem Hörverlust laufend ab. Zum Glück gibt es Hörgeräte, mit welchen sich diese Probleme lösen lassen. Nur: Trotz starker Beeinträchtigung des Hörvermögens bezahlen die Sozialversicherungen keinen Franken an die Hörgeräte von Peter K.
Hohe Hürden für Hörgerätevergütungen
Dieses Beispiel zeigt die schwierige Situation, in welcher sich viele Schwerhörige befinden, seit der Bund am 1. Juli 2011 die Eintrittsschwelle für Leistungen an ein Hörgerät massiv erhöht hat. Noch bis im Juni 2011 wären Peter K. die Hörgeräte teilweise vergütet worden – heute muss er sie selber bezahlen. Nicht einmal die gesetzliche Pauschalvergütung der AHV von 630 Franken erhält er, weil er nach einem komplizierten, undurchsichtigen Schema einen „zu geringen Hörverlust“ aufweist.
Es gibt viele ähnliche Beispiele: Frau (74) mit 31 Prozent Hörverlust: Keine Kostenbeteiligung mehr durch die AHV. Primarlehrerin (52) kann ohne Hörgeräte ihren Beruf nicht mehr ausüben: Früher bezahlte die IV, heute nicht mehr. Frühpensionierter mit deutlicher Sehbeeinträchtigung und zunehmender Schwerhörigkeit: Erhält nach neuem System von der IV keine Beiträge mehr.
Dies sind alles Fälle aus dem Alltag von Hörgeräteakustikern der Firma Amplifon. In der Schweiz sind rund 925'000 Personen von Hörproblemen betroffen. Viele davon unternehmen lange nichts, auch aufgrund der neuen Bedingungen für Beiträge der Sozialversicherungen. Das Zuwarten hat jedoch meist gravierende Folgen: denn je länger der Einsatz eines Hörgeräts hinausgeschoben wird, desto weiter verschlechtert sich das Hörvermögen. Daher ist es wichtig, bei den ersten Anzeichen von Hörschwäche sofort zu reagieren und einen Hörgeräteakustiker aufzusuchen, auch wenn keine oder nur eine geringe finanzielle Unterstützung der Sozialversicherungen zu erwarten ist.
Hörgeräteakustiker fangen Härtefälle auf
Es liegt heute nicht zuletzt an den Anbietern, auf die veränderten Gesetzes- und Marktbedingungen einzugehen. So setzt sich Amplifon, der führende Schweizer Hörakustiker, mit verschiedenen Aktionen dafür ein, dass jede Person mit einer Hörschwäche die für ihr Bedürfnis und Budget passende Lösung findet. Aktuell mit einer Hörgeräte-Starter-Aktion, bei der ein hochqualitatives Hörgerät von Phonak zu einem besonders erschwinglichen Preis erhältlich ist. Nicht zuletzt für Härtefälle leistet Amplifon damit einen wichtigen Beitrag zur Prävention von zunehmendem Hörverlust und so auch für mehr Lebensqualität für die Betroffenen.
Infos: www.amplifon.ch
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