Die Schweizer Informatik Gesellschaft (SI) startet durch
07.05.2010 - Mit Änderungen in der Organisation und Struktur positioniert sich die Schweizer Informatik Gesellschaft (SI) unter ihrem neuen Präsidenten Prof. Dr. Bernhard M. Hämmerli als wichtigster Schweizer Player für die Verbindung von Hochschullehrern, Studenten und Fachspezialisten aus den Unternehmen in der hiesigen Informatik-Landschaft.
Unter dem seit letztem November amtierenden Präsidenten Prof. Dr. Bernhard M. Hämmerli hat die Schweizer Informatik Gesellschaft (SI) eine Neupositionierung vorgenommen. Viel stärker als bisher wird in der SI künftig der Austausch mit den wichtigsten Vertretern der Universitäten, Fachhochschulen sowie den Fachspezialisten in den Unternehmen im Mittelpunkt stehen. Neben der Intensivierung der Arbeit in den Fachgruppen und der Gründung neuer Arbeitsgruppen wird zudem der Austausch mit den anderen grossen ICT-Verbänden in der Schweiz vorangetrieben. Die SI unterstützt die Tätigkeiten der „ICT-Berufsbildung Schweiz“ des Swiss IT Leadership Forum, des Fördervereins Informatik und der SwissICT.
Den nationalen Austausch stärken
Konkret ist der Präsident der Alumni der ETH Zürich, Markus Grob, Senior Manager bei Accenture, in den SI-Vorstand gewählt worden. Mit ihm werden künftig alle Informatik-Absolventen der Schweizer Universitäten und Fachhochschulen wesentlich intensiver als bisher in die Verbandsarbeit eingebunden. Professor Dr. Kai Hormann, Vize Dekan der Informatik in der Universität Lugano, erweitert die Tätigkeit der SI, sodass die Italienische Schweiz auch voll eingebunden ist. Ausserdem wird er eine Fachgruppe „Computer Graphics“ gründen in dem er sein Fachgebiet mit Kollegen weiterentwickelt.
Zudem sind bereits erste Arbeitsgruppen entstanden, in denen Doktoranden ihre Arbeit direkt zum Thema des Fachgremiums gemacht haben. Forschung und Praxis gehen auf diese Weise eine vorbildliche Symbiose ein, um die Innovationskraft der Schweizer ICT-Branche zu stärken.
Heute stehen 16 Fachgruppen im Einsatz, die nicht nur offen sind für die konzeptionell arbeitenden Spezialisten aus den Unternehmen sondern auch für die am Thema interessierten Informatik-Studenten und -Doktoranden.
Neu ist jetzt mit Prof. Dr. Abraham Bernstein UNIZH, dem SI-Delegierten für Forschung und Ausbildung, eine namhafte Persönlichkeit aktiv, um die gemeinsamen Interessen der Professorenschaft der ETHs, Universitäten und Fachhochschulen in der Schweiz im Rahmen der SI wahrzunehmen.
Damit übernimmt die SI die Rolle des wichtigsten Schweizer Ansprechpartners zur Wahrnehmung der Anliegen, die aus Forschung, Ausbildung und von den Fachspezialisten in der IT Landschaft kommen. Die SI wird auf diese Weise Ansprechpartner und Koordinationsstelle auf nationaler Ebene wie auch als Partnerorganisation für alle internationalen Informatikgesellschaften. Die Übernahme dieser Rolle ist ein Alleistellungsmerkmal der SI, das von den anderen Schweizer ICT-Verbänden anerkannt wird. Mit der Integration der Professoren schafft die SI eine Plattform, auf deren Basis die Zusammenarbeit von Spezialisten und Nachwuchs bisher noch nicht erschlossene Möglichkeiten entfalten wird.
Internationalität pflegen
Eine wesentliche Rolle im Sektor Aus- und Weiterbildung spielt die Schweizer Informatik Gesellschaft (SI) traditionell im Bereich des internationalen Austausches. Die SI pflegt ein starkes Netzwerk mit wichtigen internationalen Organisationen. Der Verband vertritt die Schweiz im Council of European Professional Informatics Societies (CEPIS), ist verbunden mit der US-amerikanischen Association for Computing Machinery (ACM), beteiligt sich am Strategiekreis Informatik i-12 (ein Arbeitskreis von Fachgesellschaften der Informatik und ihrer Anwendung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz), arbeitet eng zusammen mit der deutschen Gesellschaft für Informatik (GI) und ist Kontraktpartner zur Verbreitung des internationalen Zertifikates European Computer Driving License (ECDL) in der Schweiz.
Gemeinsam die Power der ICT-Verbände für die Schweiz nutzen
Nachdem die Fusion der wichtigsten Schweizer ICT-Verbände, SI, ICT Switzerland und SwissICT, zu einem Schweiz weiten Dachverband im letzten Jahr gescheitert ist, baut die Schweizer Informatik Gesellschaft (SI) ihre Kontakte zu den bestehenden Verbänden systematisch weiter aus. In enger Absprache miteinander werden von SI insbesondere die Partnerschaften gepflegt, die es erlauben, auch die gesellschaftliche und politische Stimme der ICT-Branche unter dem Dach des ICT Switzerland in der Schweiz zu stärken.
Eine besonders enge Verbindung besteht darüberhinaus zu allen Akteuren in der Schweiz, die die IT-Ausbildung fördern wollen und mit einer Organisation der Arbeit (OdA) die Voraussetzung für eine erfolgreiche politische Repräsentanz der Informatikbranche unter dem Dach von ICT Switzerland schaffen wollen.
Denn nach wie vor steht die Schweizer Informatik- und Kommunikations-Branche vor grossen Herausforderungen, wenn es darum geht, neue Mitarbeiter zu finden und generell den Berufszweig Informatik von der Lehre bis zum Hochschulabschluss attraktiver zu machen. Dazu muss gesamtschweizerisch das Berufsmarketing der IT-Spezialisten verbessert werden, damit die bestehende hohe Innovationskraft der Schweizer IT-Industrie weiterhin ihre grosse Anziehungskraft behält.
Ohne einen intensiven Austausch aller Beteiligten, ohne die Einbindung der Universitäten, Fachhochschulen, Berufsbildung und Volkshochschulen sind die damit einhergehenden Anstrengungen nicht zu leisten. Die Schweizer Informatik Gesellschaft ist mit ihren speziellen Kompetenzen hier an vorderster Stelle aktiv.
SI-Präsident Prof. Dr. Bernhard M. Hämmerli: „Wir haben heute die Basis dafür geschaffen, dass unsere Mitglieder in einen intensiven Austausch zwischen Hochschullehrern, Fachexperten und Studenten treten können. Die Grenze zwischen neusten technologischen Forschungen und der Nähe zur Praxis ist mit den neuen Strukturen des SI fliessender geworden. Die SI übernimmt hier die Rolle desjenigen Schweizer Verbandes, der auf den tertiären Bereich, Ausbildung und Forschung in Informatik fokussiert und unterstützt damit bedingungslos alle Bemühungen, die zu mehr Informatikstudierenden führen, um dem beinahe schon geschäftsverhindernden Informatikermangel in der Schweiz entgegenzuwirken.“
Infos: www.s-i.ch
Unter dem seit letztem November amtierenden Präsidenten Prof. Dr. Bernhard M. Hämmerli hat die Schweizer Informatik Gesellschaft (SI) eine Neupositionierung vorgenommen. Viel stärker als bisher wird in der SI künftig der Austausch mit den wichtigsten Vertretern der Universitäten, Fachhochschulen sowie den Fachspezialisten in den Unternehmen im Mittelpunkt stehen. Neben der Intensivierung der Arbeit in den Fachgruppen und der Gründung neuer Arbeitsgruppen wird zudem der Austausch mit den anderen grossen ICT-Verbänden in der Schweiz vorangetrieben. Die SI unterstützt die Tätigkeiten der „ICT-Berufsbildung Schweiz“ des Swiss IT Leadership Forum, des Fördervereins Informatik und der SwissICT.
Den nationalen Austausch stärken
Konkret ist der Präsident der Alumni der ETH Zürich, Markus Grob, Senior Manager bei Accenture, in den SI-Vorstand gewählt worden. Mit ihm werden künftig alle Informatik-Absolventen der Schweizer Universitäten und Fachhochschulen wesentlich intensiver als bisher in die Verbandsarbeit eingebunden. Professor Dr. Kai Hormann, Vize Dekan der Informatik in der Universität Lugano, erweitert die Tätigkeit der SI, sodass die Italienische Schweiz auch voll eingebunden ist. Ausserdem wird er eine Fachgruppe „Computer Graphics“ gründen in dem er sein Fachgebiet mit Kollegen weiterentwickelt.
Zudem sind bereits erste Arbeitsgruppen entstanden, in denen Doktoranden ihre Arbeit direkt zum Thema des Fachgremiums gemacht haben. Forschung und Praxis gehen auf diese Weise eine vorbildliche Symbiose ein, um die Innovationskraft der Schweizer ICT-Branche zu stärken.
Heute stehen 16 Fachgruppen im Einsatz, die nicht nur offen sind für die konzeptionell arbeitenden Spezialisten aus den Unternehmen sondern auch für die am Thema interessierten Informatik-Studenten und -Doktoranden.
Neu ist jetzt mit Prof. Dr. Abraham Bernstein UNIZH, dem SI-Delegierten für Forschung und Ausbildung, eine namhafte Persönlichkeit aktiv, um die gemeinsamen Interessen der Professorenschaft der ETHs, Universitäten und Fachhochschulen in der Schweiz im Rahmen der SI wahrzunehmen.
Damit übernimmt die SI die Rolle des wichtigsten Schweizer Ansprechpartners zur Wahrnehmung der Anliegen, die aus Forschung, Ausbildung und von den Fachspezialisten in der IT Landschaft kommen. Die SI wird auf diese Weise Ansprechpartner und Koordinationsstelle auf nationaler Ebene wie auch als Partnerorganisation für alle internationalen Informatikgesellschaften. Die Übernahme dieser Rolle ist ein Alleistellungsmerkmal der SI, das von den anderen Schweizer ICT-Verbänden anerkannt wird. Mit der Integration der Professoren schafft die SI eine Plattform, auf deren Basis die Zusammenarbeit von Spezialisten und Nachwuchs bisher noch nicht erschlossene Möglichkeiten entfalten wird.
Internationalität pflegen
Eine wesentliche Rolle im Sektor Aus- und Weiterbildung spielt die Schweizer Informatik Gesellschaft (SI) traditionell im Bereich des internationalen Austausches. Die SI pflegt ein starkes Netzwerk mit wichtigen internationalen Organisationen. Der Verband vertritt die Schweiz im Council of European Professional Informatics Societies (CEPIS), ist verbunden mit der US-amerikanischen Association for Computing Machinery (ACM), beteiligt sich am Strategiekreis Informatik i-12 (ein Arbeitskreis von Fachgesellschaften der Informatik und ihrer Anwendung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz), arbeitet eng zusammen mit der deutschen Gesellschaft für Informatik (GI) und ist Kontraktpartner zur Verbreitung des internationalen Zertifikates European Computer Driving License (ECDL) in der Schweiz.
Gemeinsam die Power der ICT-Verbände für die Schweiz nutzen
Nachdem die Fusion der wichtigsten Schweizer ICT-Verbände, SI, ICT Switzerland und SwissICT, zu einem Schweiz weiten Dachverband im letzten Jahr gescheitert ist, baut die Schweizer Informatik Gesellschaft (SI) ihre Kontakte zu den bestehenden Verbänden systematisch weiter aus. In enger Absprache miteinander werden von SI insbesondere die Partnerschaften gepflegt, die es erlauben, auch die gesellschaftliche und politische Stimme der ICT-Branche unter dem Dach des ICT Switzerland in der Schweiz zu stärken.
Eine besonders enge Verbindung besteht darüberhinaus zu allen Akteuren in der Schweiz, die die IT-Ausbildung fördern wollen und mit einer Organisation der Arbeit (OdA) die Voraussetzung für eine erfolgreiche politische Repräsentanz der Informatikbranche unter dem Dach von ICT Switzerland schaffen wollen.
Denn nach wie vor steht die Schweizer Informatik- und Kommunikations-Branche vor grossen Herausforderungen, wenn es darum geht, neue Mitarbeiter zu finden und generell den Berufszweig Informatik von der Lehre bis zum Hochschulabschluss attraktiver zu machen. Dazu muss gesamtschweizerisch das Berufsmarketing der IT-Spezialisten verbessert werden, damit die bestehende hohe Innovationskraft der Schweizer IT-Industrie weiterhin ihre grosse Anziehungskraft behält.
Ohne einen intensiven Austausch aller Beteiligten, ohne die Einbindung der Universitäten, Fachhochschulen, Berufsbildung und Volkshochschulen sind die damit einhergehenden Anstrengungen nicht zu leisten. Die Schweizer Informatik Gesellschaft ist mit ihren speziellen Kompetenzen hier an vorderster Stelle aktiv.
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Infos: www.s-i.ch
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